Das Internet ist groß und weit – und hat viel zu bieten. Dabei bin ich vor ein paar Jahren bereits auf einen Post über eine Buchreihe gestoßen, welche jeden Buchstaben des Alphabets behandelt. Und als ich tatsächlich in nähere Berührung damit gekommen bin, habe ich sie mir gekauft. Komplett. Jetzt, in 2026 habe ich nun endlich den ersten Teil dieser Reihe gelesen – was mich freut, da ich durch meine Arbeit zu selten zum Lesen kam in den letzten Monaten.
2022 habe ich für meinen zweiten Santa Crimes (mehr Infos darüber findet ihr hier) eine ungewöhnliche Idee gehabt: Sue Graftons Buchreihe sollte als wichtiges Plot-Element Erwähnung finden. Noch heute bin ich ziemlich stolz auf diese tolle Idee und hoffe, dass sie den Lesern immer noch gefällt. Im Zuge der Recherche habe ich über Amazon alle Ausgaben ihrer Kinsey-Millhone-Reihe gekauft und mir fest vorgenommen, sie alle zu lesen. Jetzt mache ich endlich den "A wie Anfang".
Ich werde versuchen, dieses Jahr ein weiteres Buch von Sue Grafton zu lesen. Denn seien wir mal ehrlich: Hier habe ich mir was Großes vorgenommen. Und wenn ich Lust habe, mache ich am Ende ein YouTube-Video über meine Erfahrung. Fände ich die Idee prinzipiell witzig. Aber wer weiß, wie lange es dauern wird, eine so lange Reihe zu lesen. Zumal es nicht die einzige Reihe in meinem Regal ist. Lasst euch einfach überraschen, wie es weitergeht.
Buchtitel: A is for Alibi
Jahr der Veröffentlichung: 1982
Seitenanzahl: 308 Seiten
Kapitelanzahl: 27 Kapitel (+ Epilog)
Verlag: St. Martin's Paperbacks
Serienangaben: Kinsey Millhone Mystery #1
2022 habe ich für meinen zweiten Santa Crimes (mehr Infos darüber findet ihr hier) eine ungewöhnliche Idee gehabt: Sue Graftons Buchreihe sollte als wichtiges Plot-Element Erwähnung finden. Noch heute bin ich ziemlich stolz auf diese tolle Idee und hoffe, dass sie den Lesern immer noch gefällt. Im Zuge der Recherche habe ich über Amazon alle Ausgaben ihrer Kinsey-Millhone-Reihe gekauft und mir fest vorgenommen, sie alle zu lesen. Jetzt mache ich endlich den "A wie Anfang".
INHALT:
Privatdetektivin Kinsey Millhone, welche Santa Teresa ihre Heimat nennt, wird mit einem neuen Fall beauftragt: Angeblich soll Nikki Fife ihren Ehemann Laurence vergiftet haben und saß deshalb mehrere Jahre im Gefängnis. Nach ihrer Entlassung kommt sie zu Kinsey und bittet sie, die wahren Umstände des Todes aufzudecken – denn noch immer beteuert Nikki ihre Unschuld.
FAZIT:
Ich möchte Sue Graftons Schreibstil als angenehm bezeichnen. Nicht zu schwierig, nicht zu ausgeschmückt. Ab und an beschreibt sie die Geografie um ihre Heldin herum, konzentriert sich aber sonst auf das Geschehen und vor allem die Gefühle und Gedanken von Kinsey. Das macht das Lesen ganz schön und bläht den Inhalt nicht unnötig auf. Trotzdem schafft das Buch es auf etwas mehr als 300 Seiten.
Der Plot selbst ist im Grundgedanken gut durchdacht. Trotzdem habe ich zwischendurch immer wieder längere Lesepausen gehabt, die sich seit Juli/August bis jetzt in den Dezember gezogen haben. Das liegt vielleicht auch an meiner Arbeit und dem Schreiben an sich, aber es hat mich weniger etwas zurückgezogen. Denn so gesehen bewegt sich die Handlung in der ersten Hälfte eher casual, es gibt nur wenige Stellen, wo die Spannung weiter nach oben steigt. Das soll nicht bedeuten, dass ich es nicht interessant fand, Hinweise und Aussagen über den Fall zu sammeln, um ihn zu lösen. Somit treffen wir uns in der Mitte des Geschmacks.
Die zweite Hälfte floss für mich deutlich besser, da ich sie auch in kürzeren Abständen gelesen habe. Hier ist die Spannung auf einem guten Level und man fegt durch die restlichen Seiten nur so durch. Die Ergebnisse der Ermittlung bahnen sich bereits einige Zeit vorher an, und wenn Kinsey endlich den Fall komplett löst, ist es sehr befriedigend zu sehen – beinahe. Denn trotzdem endet das letzte Kapitel ein wenig abrupt, das Epilog besteht aus einer halben Seite und ist nur ein kleiner Schlussstein der Geschichte. Ich bin gespannt, ob Grafton in weiteren Teilen der Reihe ähnlich vorgegangen ist.
Graftons Charaktere sind meiner Meinung nach gut gestaltet. Abgesehen von Kinsey, unserer Hauptheldin, sind die fallbezogenen Charaktere nahezu alle gut auseinanderzuhalten. Nur bei längeren Lesepausen braucht man einen Moment, um wieder reinzukommen. Wer aber alles relativ schnell hintereinanderweg liest, wird mit der Zuordnung der Charaktere wohl wenig Probleme haben. Ich bin gespannt, welche Entwicklungen Millhone als Figur im weiteren Verlauf dieser Reihe durchmachen wird. Auch interessiert mich, ob manche Figuren wiederkehren werden.
Eine Rubrik, die ich normalerweise sehr detailliert beschreibe, ist das Cover. In diesem Fall kann ich dazu nicht viel sagen: großer Buchstabe vor farbigem Hintergrund. In diesem Fall steht das große A vor einem hübschen grünen Farbverlauf. Da jedes Buch in der Reihe diesem Schema folgt (mit nur geringen Abweichungen), werde ich in weiteren Rezensionen zu Graftons Büchern nicht weiter darauf eingehen, sondern lediglich das Bild einfügen. Natürlich beziehe mich dabei primär auf die mir vorliegenden Ausgaben. Denn wie meistens gibt es auch hier Alternativ-Covers. Für seine Einfachheit muss ich das Cover dennoch loben, welchen ich auf meinem Buch finde.
Bewertung:
4/5 - Schreibstil
4/5 - Charaktere
3/5 - Handlung
3/5 - Optik
(14 von 20 Sternen)
Ich werde versuchen, dieses Jahr ein weiteres Buch von Sue Grafton zu lesen. Denn seien wir mal ehrlich: Hier habe ich mir was Großes vorgenommen. Und wenn ich Lust habe, mache ich am Ende ein YouTube-Video über meine Erfahrung. Fände ich die Idee prinzipiell witzig. Aber wer weiß, wie lange es dauern wird, eine so lange Reihe zu lesen. Zumal es nicht die einzige Reihe in meinem Regal ist. Lasst euch einfach überraschen, wie es weitergeht.





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